Photovoltaik

Nullrunde bei der Solarförderung

17 Jun , 2011  

Nullrunden sind beim Gehalt schlecht, aber bei der Solarförderung sind sie definitv gut. Bedeutet es doch, dass die Photovoltaik-Einspeisetarife zum 1. Juli nicht sinken werden. Dies bestätigte nun auch die Bundesnetzagentur.

Der Zubau in den ersten fünf Monaten 2011 lag bei etwa 1000 Megawatt. Zwischen März und Mai 2011 sind der Bundesnetzagentur zufolge in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt etwa 700 Megawatt Leistung ans Netz gegangen. Für das Gesamtjahr sei damit von einem Zubau von rund 2800 Megawatt Photovoltaik-Leistung auszugehen. Damit sei zum 1. Juli keine weitere Kürzung der Solarförderung vorzunehmen. „Die Vergütungssätze für Anlagen, die ab dem 1. Juli in Betrieb gehen, werden nicht sinken“, erklärte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Eine Kürzung der Photovoltaik-Einspeisetarife wäre erst eingetreten, wenn der prognostizierte Zubau für das Gesamtjahr einen Wert von 3500 Megawatt überschritten hätte. Nun wird es aber bis zum Jahresende auf jeden Fall bei Vergütungssätzen je nach Größe der Photovoltaik-Anlage zwischen 21,11 und 28,74 Cent je Kilowatt eingespeisten Solarstrom bleiben. Zum Jahresende wird auf jeden Fall der nächste Degressionsschritt von 9% bei der Solarförderung folgen.

Interessant ist dies für Bauherrn und Investoren, insbesondere da einige Firmen aktuell die Preise um bis zu 10% gesenkt haben. Mit gesenkten Preisen und den aktuellen Vergütungssätzen lassen sich Photovoltaikanalgen zu attraktiven Konditionen betreiben.


2 Responses

  1. Folker sagt:

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  2. Al sagt:

    Krass

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