Photovoltaik

Der PersonalMarkt berichtet: Die Sonne gehört jetzt einer Spanierin

6 Jan , 2011  

Geht es nach der Spanierin Angeles Duran, dann muss in Zukunft jeder, der die Sonne nutzt, eine Gebühr an sie bezahlen. Die 49-Jährige hat nämlich verkündet, dass sie die Sonne besitzt, weil sie den Stern im Zentrum unseres Sonnensystems auf ihren Namen registrieren ließ.

Ihr Notar bestätigt, dass Duran sich laut Besitzdokument zur Besitzerin der Sonne erklärt, „eines Sterns der Spektralklasse G2, der sich im Zentrum des Sonnensystems befindet und im Mittel 149,600.000 Kilometer von der Erde entfernt ist.“

Gegenüber der Online- Ausgabe der spanischen Tageszeitung „El Mundo“ erklärte die Frau, sie sei auf die Idee gekommen, nachdem sie im September von einem Amerikaner gelesen hatte, der sich den Besitz des Mondes und verschiedener Sterne gesichert hat. „Es gibt keinen Haken, ich habe meine Ansprüche legal begründet, ich bin nicht dumm, ich kenne das Gesetz. Ich habe gemacht, was jeder hätte machen können, ich hatte einfach als Erste die Idee“, ist die Frau überzeugt.

Duran, die in einer Stadt in Galizien an der Grenze zu Portugal, lebt, will nun von jedem, der die Sonne nutzt, eine Gebühr einheben. Die Hälfte der so erzielten Einnahmen wird ihren Angaben zufolge die spanische Regierung erhalten, 20 Prozent sollen an die staatliche Rentenversicherung gehen. Zehn Prozent sollen der Wissenschaft zugute kommen, mit einem weiteren Zehntel der Einnahmen will Duran den Hunger auf der Welt beenden und nur den Rest will die Spanierin behalten.

Die Idee hatte sie übrigens, als sie von dem Immobilienmakler Dennis Hope hörte. Der ließ sich bereits in den 1980ern als Besitzer des Mondes ins Grundbuch von San Francisco eintragen – und verkauft seither mit großem Erfolg Mondflecken: 4000 Quadratmeter Kraterlandschaft für 28 Euro inklusive Steuern. Hope soll mittlerweile Millionär sein. Und so richtig drangekriegt haben ihn die Juristen von Nasa und Esa, die sein Fall schon beschäftigte, nie. Erfolglos blieb auch der Deutsche Martin Jürgens, der behauptete, selbst der rechtmäßige Besitzer des Mondes zu sein: Friedrich der Große habe ihn 1756 seiner Familie geschenkt.

…und wenn man es genau bedenkt sind nicht mal die wenigen Photovoltaik Jünger die Hauptkunden der einfallsreichen Dame. Ich würde mich ja ehr an Badeorte wenden und dicke Portionen der Kurtaxe verlangen.

Aber alle Photovoltaik-Anlagen-Betreiber haben nun endlich eine Adresse, wo wir uns beschweren können, dass die Sonnenlieferung im Winter so mager ausfällt und wir in Zununft im Winter bitte etwas reichlicher mit Sonnenschein bedacht werden. So lange die Frau das nicht einrichten kann, bekommt Sie von mir keinen Cent! 😉


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