Elektromobile

Audi e-tron mit induktiver Ladestation

13 Okt , 2009  

Beim durchstöbern der Seiten zum Audi e-tron, einer ambitionierten Elektroauto Studie von Audi, fand ich folgenden Absatz:

„Um den Komfort beim Laden zu erhöhen, arbeiten die Audi-Ingenieure an einer kabellosen Lösung. Die induktive Ladestation, die in der heimischen Garage oder auch in speziellen Parkhäusern liegen kann, wird beim Andocken des Fahrzeugs automatisch aktiviert. Eine solche Technik kommt bereits heute in ähnlicher Form beim Laden elektrischer Zahnbürsten zum Einsatz.“

Na, das hört sich ja ganz so wie meine Idee von der induktiven Stromversorgung für E-Mobile an. Schön, dass Audi auch diese Technik in Betracht zieht. Nur leider noch nicht konsequent genug, denn auch unterwegs könnte man mit einer induktiven, kontaktlosen Stromversorgung den Energiebedarf von Elektroautos decken.

Aber wenn so eine Technik zum laden im Stand schon von einem Großserienhersteller entwickelt wird, ist die Umsetzung einer induktiven Stromversorgung für den Fahrbetrieb hoffentlich nicht weit weg.

audi-e-tron

Der e-tron ist einen Hochleistungssportwagen mit reinem Elektroantrieb. Vier Motoren – je zwei an der Vorder- und Hinterachse – treiben die Räder an, sie machen die Studie zu einem echten quattro. Mit 230 kW (313 PS) und 4.500 Nm Drehmoment beschleunigt der Zweisitzer in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Zwischenspurt von 60 auf 120 km/h ist in 4,1 Sekunden abgehakt.

Der Lithium-Ionen-Akku stellt einen real nutzbaren Energieinhalt von 42,4 Kilowattstunden bereit, er erlaubt eine Reichweite von etwa 248 Kilometer. Das Laden benötigt zwischen 2,5 und 8 Stunden. Die Schwäche des aufwändig wassergekühlten Akkus ist auch bei so einem High-Tech Elektromobil offensichtlich.

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