Hier im Blog hatte ich meine Idee der drahtlosen Ladung von Elektroautos vorgestellt.  Offensichtlich ist die Zeit dazu schon reif, denn es gibt immer mehr Fundstellen und Aktivitäten zu diesem Thema.
Das Ziel dieses Seminars ist die berührungslose Energieübertragung mittels induktiver Kopplung als eine Alternative zur übertragung von Energie mit Kabeln und Schleifkontakten vorzustellen.
Die physikalische Wirkungsweise und deren Zusammenhänge werden erläutert. Des Weiteren werden einige Anwendungen aus der Praxis vorgestellt und die Stärken und Grenzen dieser Technologie bezüglich der übertragenden Leistung, der Luftspaltlänge und der erreichbaren Werte für den Wirkungsgrad diskutiert.
Inhalt / Contents
Systemklassifikation und physikalische Prinzipien der berührungslosen Energieübertragung
Erläuterung der mathematischen und physikalischen Zusammenhänge
Technologische Realisierung der induktiven berührungslosen Energieübertragung
Lineare Systeme: Berührungslose Versorgung von Fördersystemen, fahrerlose Transportsysteme, Elektrohängebahnen und Krananlagen
Leitung / Chairman
Prof. Dr.-Ing. Nejila Parspour, Institut für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe, Universität Stuttgart
Referent / Speaker
Dr. Eberhard Waffenschmidt, Philips Technologie GmbH, Aachen
Dipl.-Ing. Jörg Heinrich, ILEA/EEW Universität Stuttgart, Stuttgart
Darren Gould MSc, IMSAS, Universität Bremen
Dipl.-Ing. Daniel Kürschner, Institut für Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg
Dipl.-Ing. (FH) Dirk Schedler, SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG, Bruchsal
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Meins, Institut für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen
Technische Universität, Braunschweig
1. Netzwerkforum Elektromobilität findet im Rahmen der CEP® CLEAN ENERGY & PASSIVEHOUSE 2010 statt
Nach über 100 Jahren Entwicklungsgeschichte des Verbrennungsmotors im Straßenverkehr zeichnet sich mit der Elektromobilität eine technologische Zeitenwende im Mobilitätssektor ab. Die Elektrifizierung der Antriebe mit Batterie- und Brennstoffzelle ist dabei eine zentrale Stellschraube für eine zukunftsfähige Mobilität. Sie bietet die Chance, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, Emissionen zu minimieren und die Fahrzeuge besser in ein multimodales Verkehrssystem zu integrieren. Weiterlesen »
Unter dem Titel “Elektroautos ohne Kabel laden” hat Björn Graunitz auf Elektroniknet.de einen interessanten Artikel über induktives Laden von Elektroautos veröffentlicht. Prägnant wurden hier die Vorteile einer Kabellosen Ladeeinrichtung aufgeführt.
Die Variante ist zwar für Flurförderfahrzeuge auf einem ebenen Boden optimiert, aber gerade weil es so ein System schon gibt, ist der Schritt das System auf Elektroautos auszudehnen vielleicht nicht so schwer.
Beim durchstöbern der Seiten zum Audi e-tron, einer ambitionierten Elektroauto Studie von Audi, fand ich folgenden Absatz:
“Um den Komfort beim Laden zu erhöhen, arbeiten die Audi-Ingenieure an einer kabellosen Lösung. Die induktive Ladestation, die in der heimischen Garage oder auch in speziellen Parkhäusern liegen kann, wird beim Andocken des Fahrzeugs automatisch aktiviert. Eine solche Technik kommt bereits heute in ähnlicher Form beim Laden elektrischer Zahnbürsten zum Einsatz.”
Na, das hört sich ja ganz so wie meine Idee von der induktiven Stromversorgung für E-Mobile an. Schön, dass Audi auch diese Technik in Betracht zieht. Nur leider noch nicht konsequent genug, denn auch unterwegs könnte man mit einer induktiven, kontaktlosen Stromversorgung den Energiebedarf von Elektroautos decken.
Aber wenn so eine Technik zum laden im Stand schon von einem Großserienhersteller entwickelt wird, ist die Umsetzung einer induktiven Stromversorgung für den Fahrbetrieb hoffentlich nicht weit weg.
Der e-tron ist einen Hochleistungssportwagen mit reinem Elektroantrieb. Vier Motoren – je zwei an der Vorder- und Hinterachse – treiben die Räder an, sie machen die Studie zu einem echten quattro. Mit 230 kW (313 PS) und 4.500 Nm Drehmoment beschleunigt der Zweisitzer in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der Zwischenspurt von 60 auf 120 km/h ist in 4,1 Sekunden abgehakt.
Der Lithium-Ionen-Akku stellt einen real nutzbaren Energieinhalt von 42,4 Kilowattstunden bereit, er erlaubt eine Reichweite von etwa 248 Kilometer. Das Laden benötigt zwischen 2,5 und 8 Stunden. Die Schwäche des aufwändig wassergekühlten Akkus ist auch bei so einem High-Tech Elektromobil offensichtlich.
Solarzelle...Hier finden Sie Infos zur Funktion einer Solarzelle. Außerdem erhalten Sie die Möglichkeit zum Preisvergleich einer Solarzelle bzw. Solaranlagen.